Neues Juni 2016

Ich gelobe Besserung, was meinen Blog angeht. Es geschieht einfach immer und immer wieder so schnell, so viel, dass ich nicht dazu kam, all das in Worte zu fassen. Ich werde das nun mal – längst überfällig – nachholen

Was ist mittlerweile geschehen?
Arabiskan, das Album das ich in Kairo und Deutschland mit dem Oud-Virtuosen Basem Darwisch produziert habe, ist fertig und in Ägypten erfolgreich veröffentlicht worden Wir belegen dort im Virgin-Store Platz 1 der Verkaufs-Charts. In Deutschland wird das Album nun wohl auf VALENTEANO music veröffentlicht werden. Es sei denn, ich finde noch einen Mitstreiter in Sinne der guten Künste.

Ich habe im Jahr 2014 mit Momo Djender an dessen deutschsprachigen Album arbeiten dürfen und kann sagen, das, was ich mir gewünscht hatte als wir die Arbeit begonnen haben, konnten wir wirklich umsetzten. Ich lernte Momo 2009 durch Rhani Krija kennen und Rhani war es auch, der mit die Studio Songs von Momo vorstellte. Ich war damals sehr beeindruckt von der Tiefe und Schönheit dieser Musik und wie es das Leben so wollte, hat Momo bis heute an diesem Album nicht weiter gearbeitet. J

Es gab also drei wundervolle Songs und mein Wunsch war es, mit Momo zusammen um diese drei bestehenden Song ein ganzes Album zu schreiben, mit der Vorgabe, dass wirklich jeder einzelne Song die Qualität und Schönheit dieser drei Songs besitzen sollte. Das ist uns nun wirklich auch gelungen und ich erwarte die Veröffentlichung dieses Albums sehnsüchtig.

Gleichzeitig ist mein Steampunk-Piano-Album endlich fertig gestellt. Es trägt den Titel „Uhrwerke“, was durchaus doppeldeutig zu verstehen ist: Zum einen sind es Werke rund um das Thema „Ticken der Zeit“ – zum andern ist es eben eine Hommage an die Zeit der Dampfmaschinen und der Romantik der Mechanik. Steampunk eben. Musikalisch beschrieben (um es in Bildern auszudrücken): Amelie trifft Tim Burton. Eine romantische Reise mir gelegentlichen seanceischen Einlagen. Ein bisschen spooky und ganz viel Romantik.

Das war noch nicht alles. Ich habe mir auch die Zeit genommen, ein weiteres Album fertigzustellen, an dem ich schon sehr lange arbeite. Eine Zusammenarbeit mit Musiker aus Argentinien, Peru, Österreich, Deutschland, dem Irak und Ägypten. Ein Album, das dich in Trance versetzt, dich schweben lässt, deinen Spirit in die Tiefe bewegt und dich einfach in eine wunderbare klangliche Welt entführt. Geeignet zum Trance-Tanz, Massagen und allerlei menschlichen Vereinigungsformen. Es trägt den Namen „Gibranistan“ und ist ähnlich wie bei „L’Alchimiste“ einem meiner Lieblingsautoren gewidmet. In diesem Fall Khalil Gibran.

Ihr könnt Ausschnitte aus den beiden neuen Instrumental-Alben schon mal auf YouTube anschauen. Dort habe ich in Zusammenarbeit mit dem digitale Fraktale-Künstler Armin Kopp eine ganze Reihe wunderbarer Videoclips erstellt. Einfach mal reinschauen: https://www.youtube.com/channel/UCBfh4zAH2gDJdtmP0XXwDlg

 

Und endlich, endlich kann ich an meinem deutschsprachigen Album Devachan/Seelenkriegerland weiterarbeiten. Es hat zwei Namen, denn es hat auch zwei Seiten. Es wird also ein Doppelalbum. Auf der einen Seite , dem Seelenkriegerland wird es Lieder im deutschsprachigen Popgewand geben. Innere Retrospektiven über das Leben, die Liebe und alles Facetten dazwischen. Auf der anderen Seite wird es ein Album geben, das aus rein Improvisierter Musik besteht. Die meisten der Musiker, die auf der Seelenkriegerland-Seite zu hören sind, sind auch frei und ohne musikalische Zwänge auf der Devachan-Seite zu hören. Das Wort Devachan stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie „die Stätte der geistigen Welt“. Da ich fest davon überzeugt bin, dass alles, was wir in der materiellen Welt vorfinden, von der Kaffeetasse bis hin zum Menschen, zuerst ein Gedanke in der geistigen Welt war, stellt Devachan somit für mich die Heimat von allem dar.

Auf diesem Album hatte ich wieder das Glück mit meinem Lieblingsmusikern zusammen arbeiten zu dürfen. Unter anderen sind dort zu hören: Dominic Miller (Sting), Rhani Krija (Sting, Al di Meola, uvm.), Kai Eckhard (John McLaughlin), ein wunderbarer Bassist aus LA, Mike Lindup (Level 42). Mike hat uns im letzten Sommer im Studio besucht und wir hatten eine sensationelle Zeit. Er war für drei Songs angedacht und landetet später auf elf!! Auch viele orientalische Musiker sind auf dem Album zu hören, der indische Tabla-Virtuose Suman Sarkar und seine Frau die wunderbare Sarod-Spielerin Somabanti, Basem Darwisch (Oud), der algerische Superstar Momo Djender als auch der algerische Stargeiger Kheireddine M‘Kachiche sind auf dem Album zu hören, aber auch der außergewöhnlich talentierte Max Klaas ist mit seinem Perkussionsspiel. Ich werde in den nächsten Monaten sicher noch ins Details gehen, was dieses Album angeht. So viel sei gesagt, ich habe nun die Qual der Wahl aus über 60 Songs die auszusuchen, die letztlich dann auf das Album gehören.

 

Es wird sicher diesen Sommer noch dauern bis das Album fertig ist, aber ich bin jetzt schon mehr als glücklich und beschenkt, es produzieren zu dürfen.

In diesem Sinne

Namaste, Ya Azim, Alles Liebe , much Love & Guudee!

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